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Prüfung der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer

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Bitte fordern Sie eine qualifizierte Abfrage an. Sie erhalten dann eine schriftliche Bestätigung Ihrer Überprüfung.

Bei Lieferungen an Unternehmer mit Sitz im Europäischen Ausland sind Rechnungen ohne Ausweis der deutschen Umsatzsteuer zu stellen. Die Voraussetzung dafür ist, dass es sich bei dem Empfänger um einen Unternehmer handelt , der den Gegenstand für sein Unternehmen erwirbt und Sie die Verwendung der Umsatztsteuer-Identifikationsnummer vereinbart haben. Für die Richtigkeit dieser Summe ist der Rechnungsteller verantwortlich. Aus diesem Grund muss die erhaltene Nummer im Rahmer einer qualifizierten Abfrage geprüft werden. Nur bei der qualifizierten Abfrage erhalten Sie von der Finanzverwaltung ein Dokument als Nachweis.

Rechnungen in das EU – Ausland müssen folgende Informationen enthalten:

  1. den vollständigen Namen und die vollständige Anschrift des Lieferers und des Abnehmers. Den Anforderungen ist genügt, wenn sich auf Grund der in die Rechnung aufgenommenen Bezeichnungen der Name und die Anschrift sowohl des Lieferers als auch des Abnehmers eindeutig feststellen lassen. Abkürzungen, Buchstaben, Zahlen und Symbole dürfen verwendet werden, wenn die Bedeutung in der Rechnung oder in anderen Unterlagen eindeutig festgelegt wird. Die erforderlichen anderen Unterlagen müssen beim Aussteller und Empfänger der Rechnung vorhanden sein.
  2. die dem leistenden Unternehmer vom Finanzamt erteilte Steuernummer oder die ihm vom Bundeszentralamt für Steuern erteilte ID-Nummer.
  3. das Ausstellungsdatum.
  4. eine fortlaufende Nummer mit einer oder mehreren Zahlenreihen, die zur Identifizierung der Rechnung vom Rechnungsaussteller einmalig vergeben wird (Rechnungsnummer).
  5. die Menge und die Art (handelsübliche Bezeichnung) der gelieferten Gegenstände. Abkürzungen, Buchstaben, Zahlen oder Symbole dürfen verwendet werden, wenn die Bedeutung in der Rechnung oder in anderen Unterlagen eindeutig festgelegt wird. Die erforderlichen anderen Unterlagen müssen beim Aussteller und Empfänger der Rechnung vorhanden sein.
  6. den Zeitpunkt der Lieferung oder der Vereinnahmung des Entgelts.
  7. das Entgelt für die Lieferung (§ 10 UStG) sowie jede im Voraus vereinbarte Minderung des Entgelts, sofern sie nicht bereits im Entgelt berücksichtigt ist.
  8. einen Hinweis darauf, dass für die Lieferung eine Steuerbefreiung gilt.
  9. ID-Nummer des Lieferers und des Abnehmers.

Die Voraussetzungen für eine steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung müssen eindeutig und leicht nachprüfbar aus der Buchführung ergeben. Dieser sogenannte Buchnachweis ist ein Nachweis durch Bücher oder Aufzeichnungen in Verbindung mit Belegen (sog. Belegnachweis). Der Buchnachweis verlangt deshalb stets mehr als den bloßen Nachweis entweder nur durch Aufzeichnungen oder nur durch Belege. Belege werden durch die entsprechenden und erforderlichen Hinweise bzw. Bezugnahmen in den stets notwendigen Aufzeichnungen Bestandteil der Buchführung und damit des Buchnachweises. Buch- und Belegnachweis bilden somit eine Einheit.